Rechtsbegriffe sind zwar komplex, doch die Verjährung ist relativ simpel: Es handelt sich um einen Zeitrahmen, in dem ein Anspruch oder Recht geltend gemacht werden kann. Nach Ablauf dieser Frist verjähren die Ansprüche. Dies ist sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht der Fall und hat natürlich jeweils unterschiedliche Auswirkungen.

Die Verjährung eines Anspruchs gibt dem Schuldner das Recht, die Zahlung zu verweigern. Dies gilt sowohl im privaten als auch im öffentlichen Recht. Allerdings ist der Anspruch des Gläubigers damit nicht erloschen und kann jederzeit wieder geltend gemacht werden.

Die Verjährung führt in manchen Fällen zum Erlöschen des Anspruchs. Die strafrechtliche Verjährung ist ein Verfahrenshindernis, das die Straftat unverfolgbar macht – wie bei Ordnungswidrigkeiten. Von der Verjährung zu unterscheiden ist hierbei die ähnliche, aber doch positivere Verwirkung.

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